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Wir über uns

Am 18.01.1991 wurde das Haus der Jugend (HdJ) in Prüm offiziell eingeweiht und eröffnet. Geschaffen wurde eine Begegnungsstätte für das, was Bürgermeister Vincenz Hansen „unser Wertvollstes“ nannte – die Jugend. Entscheidend für das Haus der Jugend sei nicht die räumliche Größe, sondern das Angebot. Ein Haus, das den Jugendlichen aus der Stadt und der ganzen Verbandsgemeinde zur Verfügung stehen sollte. Als erster hauptamtlicher Leiter arbeitete Joachim Bach in der Einrichtung. Der Stellenumfang wurde im Jahr 1993 um eine weitere Stelle ergänzt und Katharina Michels, die bis heute in der Einrichtung tätig ist, für den Schwerpunkt Mädchenarbeit eingestellt. 1998 trat Frank Kettern die Nachfolge von Joachim Bach an und seit September 2007 wird die Einrichtung von Jochen Pauls geleitet.

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Das HdJ, gefördert von Mitteln des Landes, des Kreises sowie durch Gelder der Stadt und der VG Prüm, ist zu einem wichtigen Pfeiler der außerschulischen Jugendarbeit geworden. Neben den zwei hauptamtlichen MitarbeiterInnen arbeiten hier PraktikantInnen mit. Das wichtigste Kapital der Einrichtung sind viele ehrenamtliche Mitarbeiter, ohne die viele Aktionen und Veranstaltungen gar nicht möglich wären.

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Vor allem zwei Arbeitsschwerpunkte sind kennzeichnend für die Arbeit der Einrichtung:

Mit der offenen Treffpunktarbeit erhalten Jugendliche die Möglichkeit zur selbstbestimmten Freizeitgestaltung. Im Haus sowie auf dem Außengelände können die Besucher ihre Grundbedürfnisse nach Kommunikation, sozialer Anerkennung, Orientierung und Kontakt einlösen und frei von Leistungsdruck ihren eigenen Interessen selbstorganisiert nachgehen. Sie haben die Möglichkeit, Spielgeräte wie Kicker, Billard, Speedhockey oder Dart zu nutzen, Gesellschaftsspiele oder Playstation zu spielen sowie im Internet zu surfen, können allerdings auch in die Einrichtung kommen, um sich ungezwungen mit Freunden zu treffen und gemeinsam die Freizeit zu verbringen. Wichtig für die Arbeit ist der persönliche Kontakt zu den Besuchern. Diese vertrauensvolle Beziehung stellt eine wichtige Voraussetzung dar, um Unterstützung und Hilfe bei schulischen, beruflichen und vor allem bei persönlichen Problemen anzubieten.

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Mit gezielten Freizeitangeboten möchten die Mitarbeiter Räume der Begegnung schaffen, wo die gemeinsame, sinnvolle Freizeitgestaltung im Vordergrund steht. Durch ein offenes und breitgefächertes Angebot ist für jeden etwas dabei, so dass eine große Zielgruppe angesprochen wird. Bei zahlreichen Aktivitäten haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen zu entdecken, demokratisches Verhalten einzuüben und Hilfen zur Identitätsfindung und Selbstverwirklichung zu finden. Die Palette der Angebote reicht von Ferienfreizeiten, Ferienspaßprogrammen, Tagesfahrten, Wochenenden bis hin zu Schulend- und Orientierungstagen. Am Kindertag können Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren die Einrichtung in einer ungestörten und geschützten Atmosphäre kennen lernen und zum einen die Möglichkeiten des offenen Treffs nutzen zum anderen aber auch an speziellen Angeboten teilnehmen. Fest verankert im Programm des HdJs ist auch die Mädchenarbeit. Neben dem Mädchentreff finden immer wieder Aktivitäten wie Wochenenden, Selbstbehauptungskurse, Mädchenaktionstage, erlebnispädagogische Programme u.v.m. statt.